Die Dakota Access Pipline

Die Dakota Access Pipeline

Die knapp 1.900 Kilometer lange Dakota Access Pipeline führt durch Land, das der indigene Stamm der Standing Rock Sioux in North Dakota als heilig ansieht. Sie bedroht die Wasserversorgung von Millionen Menschen und würde das Klima massiv schädigen. Anfang Dezember wurde der Weiterbau nach monatelangen Protesten des Stamms und seiner Unterstützer aus aller Welt von der Obama-Administration gestoppt; die Protestbewegung hatte intensivere Umweltprüfungen durchgesetzt. Der neue US-Präsident Trump hat die verantwortlichen Behörden jedoch am 24. Januar angewiesen, den Bau der Dakota Access Pipeline, ebenso wie den der Ölpipeline Keystone XL, wieder aufzunehmen und zu beschleunigen. Das Projekt steht symbolisch für Donald Trumps verantwortungslose Klimapolitik und widerspricht fundamental dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Weltweit werden die Banken, die das Dakota Access Pipeline-Projekt finanzieren, aufgefordert, ihre Beteiligung zu überdenken und zurückzuziehen.

Die Banken

Insgesamt 35 Finanzinstitute sind an der Finanzierung der Dakota Access Pipeline beteiligt oder stellen Kredite für dieses Projekt, das nicht nur der Umwelt schadet, sondern auch Menschenrechte und Rechte indigener Völker verletzt, zur Verfügung.

Viele dieser Banken haben sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit und dem Respekt der Menschenrechte verschrieben – ein Prinzip, das beim Bau der Dakota Access Pipeline massiv verletzt wird. Zu den Banken, die das Projekt direkt finanzieren, gehört auch die BNP Paribas, an der der Luxemburger Staat beteiligt ist.

Der öffentliche Pensionsfonds Luxemburgs

Auch der öffentliche Pensionsfonds Luxemburgs  unterstützt die Bau- und Betreiberfirmen der Dakota Access Pipeline durch Obligationen in Millionenhöhe. Darüber hinaus investiert der öffentliche Pensionsfonds Luxemburgs ebenfalls massiv Geld in zahlreiche Banken, die am Projekt beteiligt sind.

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… zur Geschichte der Dakota Access Pipeline.